Ihre Abschlussfahrt machte die 9b Ende Mai in die Bundeshauptstadt Berlin. Dort erwanderten die Schüler die Geschichte der alten Stadt bis zum modernen Weltzentrum „Potsdamer Platz“ auf den Spuren der einstigen Mauer, die die Stadt, die Republik und die ganze Welt in zwei Blöcke spaltete.

Die 9b vor dem Berliner Reichstag

In einem Atomschutzbunker zweifelten sie, ob sie einen solchen im Ernstfall für zwei Wochen wirklich aufsuchen würden, und in einer multimedial aufgepeppten Ausstellung ließen sie sich in die Geschichte und Probleme Berlins entführen.

Der Wohnsitz des Bundespräsidenten, die gewaltige Arbeitsstelle der Kanzlerin, der Reichstag als Versammlungsort des Deutschen Bundestages und das Brandenburger Tor fehlten natürlich nicht im Programm. Unter der Anleitung ihres Klassenlehrers Herrn Staritz und ihrer früheren Klassenlehrerin Frau Ralfs lernten sie, wie das großstädtische Verkehrsnetz funktioniert und wie das Leben in einer Weltstadt pulsiert.

Brandenburger Tor

Den einzigen Haken gab es bei der Rückfahrt: Weil der Wagenstandsanzeiger der Bahn nicht stimmte, wurde die Klasse innerhalb von Sekunden getrennt und konnte nur noch per Handy miteinander Kontakt halten. Aber auf dem Hamburger Hauptbahnhof trafen sich alle wieder und hatten die Bestätigung für die auf Erfahrung beruhende Befürchtung der Lehrkräfte: „Irgendwas läuft anders als geplant, wenn man mit dem Zug fährt.“

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